HPU & KPU – Wenn der zelluläre Stoffwechsel aus der Balance gerät
Ob chronische Erschöpfung, Nahrungsmittelunverträglichkeiten oder diffuse hormonelle Beschwerden: Häufig liegt die Ursache tiefer, als herkömmliche Laboruntersuchungen standardmäßig zeigen.
Die Stoffwechselstörungen HPU (Hämopyrrolactumurie) und KPU (Kryptopyrollurie) betreffen die zelluläre Energiegewinnung und können der unsichtbare Motor hinter einer Vielzahl chronischer Symptome sein.
In der Alsterpraxis Hamburg betrachten wir HPU/KPU nicht als isoliertes Phänomen, sondern analysieren die biochemischen Zusammenhänge strukturiert im Labor, um Ihren Zellen die Energie zurückzugeben, die sie benötigen.
Was ist eine HPU / KPU? Die Biochemie dahinter
Sowohl die HPU als auch die KPU sind Störungen im sogenannten Häm-Stoffwechsel. Das Häm-Molekül (bekannt als Bestandteil des roten Blutfarbstoffs Hämoglobin, aber ebenso essenziell für die Entgiftungsenzyme der Leber und die Atmungskette) wird in den Wänden der Mitochondrien – den Kraftwerken unserer Zellen – gebaut.
Bei einer HPU/KPU läuft dieser Syntheseprozess fehlerhaft ab. Es entstehen fehlerhafte Zwischenprodukte (Pyrrole), die der Körper nicht verwerten kann. Das Problem: Um diese Pyrrole ungiftig über den Urin auszuscheiden, muss der Körper sie an spezifische Vitalstoffe koppeln. Dies führt zu einem chronischen, massiven Verlust an lebenswichtigen Co-Faktoren.

Das Eisberg-Prinzip: Die drei Ebenen der HPU/KPU
Der chronische Verlust von Mikronährstoffen ist oft nur die Spitze des Eisbergs. Darunter liegen tiefere zelluläre Blockaden, die wir in der Therapie systematisch auflösen müssen:
Der Vitalstoffmangel (Die Spitze des Eisbergs):
Durch die Bindung an die Pyrrole scheidet der Körper kontinuierlich Zink, aktives Vitamin B6 (Pyridoxal-5-Phosphat) und Mangan über den Urin aus. Da Zink allein an über 300 enzymatischen Prozessen beteiligt ist (unter anderem für das Immunsystem, die Haut und die Magensäureproduktion), hat dieser Mangel weitreichende Konsequenzen.
Die Entgiftungsstörung:
Weil dem Körper Häm-Moleküle für die Cytochrom-P450-Enzyme der Leber fehlen und gleichzeitig Zink für die Glutathion-Synthese fehlt, ist die körpereigene Entgiftungskapazität massiv herabgesetzt. Umweltgifte, Schwermetalle und Stoffwechselendprodukte stauen sich leichter an.
Die Mitochondriopathie (Die Basis):
Da die fehlerhafte Häm-Synthese direkt in den Mitochondrien stattfindet und gleichzeitig wichtige Co-Faktoren für die zelluläre Atmungskette fehlen, kommt es zu einer mitochondrialen Dysfunktion. Den Zellen geht schlichtweg der Treibstoff (ATP) aus.
Typische Symptome und assoziierte Beschwerden
Da HPU/KPU die fundamentale Zellchemie betrifft, gibt es nicht das eine Leitsymptom. Oft zeigt sich ein buntes Bild an Beschwerden, die auf den ersten Blick keinen Zusammenhang zu haben scheinen:
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Chronische Erschöpfung & verminderte Stresstoleranz (häufig das Gefühl, „nie richtig fit“ oder weniger belastbar als andere zu sein)
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Darmbeschwerden & Unverträglichkeiten (häufig kombiniert mit Leaky Gut, Histaminintoleranz oder chronischen Nahrungsmittelunverträglichkeiten)
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Hormonelle Dysbalanzen (wie Schilddrüsenunterfunktion, Hashimoto-Thyreoiditis oder ausgeprägte PMS-Beschwerden)
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Psychische Sensibilität (Auffällig oft sind HPU-Betroffene hochsensibel, leiden unter Reizüberflutung, Ängsten, depressiven Verstimmungen oder Konzentrationsstörungen / „Brain Fog“)
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Neurologische Besonderheiten (schlechte Traumerinnerung oder häufige Albträume sind ein klassischer Hinweis auf einen ausgeprägten B6-Mangel)
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Strukturelle Symptome (Muskel- und Gelenkschmerzen, Hypermobilität der Gelenke, Haarausfall, brüchige Fingernägel oder weiße Flecken auf den Nägeln)
Präzise Diagnostik statt Raten
Ein standardmäßiges großes Blutbild deckt eine HPU/KPU in der Regel nicht auf. Um Klarheit zu schaffen, nutze ich in der Alsterpraxis Hamburg einen zweistufigen, validen Ansatz:
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Spezifischer Urintest: Die Ausscheidung der Pyrrol-Komplexe wird über einen spezialisierten 24-Stunden- oder Morgenurin-Test im Labor ermittelt.
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Vollblut-Analyse: Da herkömmliche Serum-Messungen den tatsächlichen Mineralstoffgehalt im Inneren der Zelle oft verfälschen, bestimmen wir relevante Marker wie Zink, Mangan und Magnesium mittels einer präzisen Vollblutanalyse. Nur so sehen wir, was deinen Zellen wirklich fehlt.
Das Therapiekonzept in der Alsterpraxis Hamburg
Die Gabe eines einfachen HPU-Kombipräparates reicht oft nicht aus und kann den sensiblen Stoffwechsel zu Beginn sogar überfordern. Unser therapeutisches Vorgehen basiert auf einem strukturierten Stufenplan:
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Gezielter Vitalstoff-Ausgleich: Auffüllen der Speicher mit bioverfügbaren Verbindungen (z. B. aktives Vitamin B6 als P5P), exakt dosiert nach Ihren Laborwerten.
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Mitochondrien-Support & Energieaufbau: Aktivierung der zellulären Kraftwerke, um die ATP-Produktion anzukurbeln und die Regeneration der Mitochondrienwände zu unterstützen.
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Stärkung von Darm & Entgiftung: Da die HPU fast immer das Mikrobiom und die Leber belastet, begleiten wir die Therapie mit einer gezielten Unterstützung der Entgiftungsorgane und Sanierung der Darmbarriere.
Finde Klarheit – Jetzt Termin vereinbaren
Wenn du den Verdacht hast, dass eine HPU oder KPU hinter deinen chronischen Beschwerden steckt, lass uns gemeinsam die biochemischen Ursachen analysieren.
Über meinen Online-Kalender kannst du ganz unkompliziert deinen Wunschtermin für ein Erstgespräch und die Laborplanung in der Alsterpraxis Hamburg vereinbaren.
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